Wie schütze ich meinen Zähler und meine Leitungen vor Frost?

Chapô

Frost ist der Feind Ihrer Wasserversorgungsanlage. Wenn der Winter naht, ist es wichtig, sie zu schützen.

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Textkörper

Ein eingefrorener Zähler ist nicht mehr funktionsfähig, und sein Austausch wird Ihnen in Rechnung gestellt (211 €). Damit der Unannehmlichkeiten nicht genug: Beim Auftauen können zudem erhebliche Schäden entstehen. 

Die Isolierung des Zählers und der Leitungen ist keine absolute Garantie gegen Frostschäden. Es lohnt sich jedoch, folgende Tipps und Empfehlungen zu beherzigen.
 

Wer haftet wofür?

Der Schutz des Anschlusses und des Zubehörs (einschließlich des Zählers und der Außenkästen) liegt in Ihrer Verantwortung

Lecks, die bei Tauwetter entstehen, können Ihnen erhebliche Sach- und finanzielle Schäden verursachen. Beachten Sie auch, dass überdies die Versorgung des gesamten Viertels beeinträchtigt werden kann. 

Denken Sie daran, Ihre Installation zu dämmen

Um das Schadensrisiko zu begrenzen, sollten Sie vor allem sowohl den Zähler als auch die Leitungen und Geräte (z. B. Ihren Druckminderer) schützen

Ihr Zähler befindet sich außerhalb eines Gebäudes (Kontrollschacht etc.).

Dichten Sie den Schacht innen mit einem dämmenden Material ab (Styroporplatten, Sack mit Styroporkügelchen, in Folie oder Plastiktüte verpacktes Stroh). Auch der Deckel muss vollkommen dicht sein. Um auf Nummer Sicher zu gehen, decken Sie ihn mit einer Plastikfolie und dann mit Erde ab. 

Vergewissern Sie sich, dass Sie keine Außenrohre haben, die ebenfalls gedämmt werden müssen.

Sorgen Sie nötigenfalls für einen ständigen Wasserfluss in der Anlage, indem Sie einen dünnen Wasserstrahl laufen lassen (aufgrund der hohen Kosten jedoch nur im äußersten Notfall).

 

Ihr Zähler befindet sich im Keller oder in der Garage 

Versuchen Sie, eine Temperatur oberhalb von 0 °C aufrechtzuerhalten. 

Idealerweise muss die Temperatur der Räumlichkeiten über 0 °C gehalten werden. Um dies zu erreichen, können Sie folgende Vorkehrungen treffen:

  • Dichten Sie alle Öffnungen ab, über die kalte Luft eindringen kann (z. B. Türdichtungen). Sorgen Sie zugleich für eine ausreichende Belüftung, um die Sicherheitsvorschriften in Bezug auf Gas einzuhalten.
  • Für einen noch besseren Schutz empfiehlt es sich, den Zähler und die Leitungen mit einem vollkommen trockenen Dämmmaterial zu umhüllen; geeignet sind Styroporplatten oder Polyurethanschaum. Vermeiden Sie Materialien, die Feuchtigkeit aufnehmen, wie Stoff, Zeitungspapier oder Glaswolle.
  • Montieren Sie gegebenenfalls eine Rohrbegleitheizung an Ihrer Installation, wobei darauf zu achten ist, dass die Kunststoffrohre nicht schmelzen. Versehen Sie die Begleitheizung mit einem isolierenden Mantel, um den Stromverbrauch zu begrenzen. 
  • Sorgen Sie nötigenfalls für einen ständigen Wasserfluss in der Anlage, indem Sie einen dünnen Wasserstrahl laufen lassen (aufgrund der hohen Kosten jedoch nur im äußersten Notfall).
  • Falls Sie längere Zeit nicht zuhause sein werden, befolgen Sie unsere To-do-Liste für längere Abwesenheiten.

 

Wie teste ich, ob meine Installation eingefroren ist?

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1. Halten Sie einen Eimer bereit und öffnen Sie den Entlüftungshahn Nr. 6, um die Installation zu testen.

  • Fließt Wasser aus dem Entlüftungsventil ab, so ist Ihre Anlage funktionsfähig und nicht eingefroren.
  • Wenn Sie keinerlei Wasserabfluss über das Entlüftungsventil Nr. 6 feststellen, ist Ihr Zähler wahrscheinlich eingefroren.

2. Vergessen Sie nicht, den Entlüftungshahn Nr. 6 wieder zu schließen.


Was tun, wenn meine Leitungen eingefroren sind?

Wenn Ihre Installation eingefroren ist, können unserer Techniker nicht tätig werden, solange das Wasser zu Eis erstarrt ist. 

Deshalb macht es keinen Sinn, unseren Kundendienst anzurufen, solange Sie Ihre Installation nicht aufgetaut haben. Ab dann wird jedoch wahrscheinlich ein Einsatz unsererseits erforderlich sein, um Ihren durch Frost beschädigten Zähler auszutauschen. Rufen Sie uns in diesem Fall unter 087 / 87 87 87 an.

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Vergewissern Sie sich, dass alle Hähne einschließlich des Entlüftungshahns Nr. 6 vollständig geschlossen sind, bevor Sie mit dem Auftauen der Installation beginnen. Schließen Sie nach Möglichkeit den Absperrhahn Nr. 5, den Sie anschließend nach erfolgtem Auftauen langsam wieder öffnen.


Verwenden Sie zum Auftauen einer eingefrorenen Installation einen Föhn (auf keinen Fall eine Heißluftpistole, die die Kunststoffrohre beschädigen könnte) oder ein Heizgerät (wie einen tragbaren Heizkörper), das Sie in der Nähe der Leitungen aufstellen.

Es handelt sich um eine langwierige Prozedur, die mehrere Stunden dauern kann. Überprüfen Sie regelmäßig den Entlüftungshahn Nr. 6, um die Wirksamkeit der Auftaumaßnahmen zu überprüfen. 

Um Schäden zu vermeiden, sollten Sie Ihre Installation während des Auftauens sehr regelmäßig kontrollieren: Gefroren hat Wasser ein größeres Volumen als im flüssigen Zustand. Somit könnten Bestandteile der Installation geborsten sein, sodass unmittelbar nach dem Auftauen Wasser austritt. 

 

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  • Absperrhahn Ihrer privaten Installation (Nr. 5 in der Abbildung) : Wenn Sie feststellen sollten, dass Ihr Haushalt keinen Absperrhahn hat oder dieser defekt ist, wenden Sie sich sofort an Ihren Klempner, um das Problem so schnell wie möglich zu beheben. Dieser Absperrhahn ist Pflicht und soll es Ihnen ermöglichen, Ihre private Installation für Änderungen, Reparaturen usw. wasserfrei zu machen.
  • Absperrhahn, Eigentum der SWDE (Nr. 2 in der Abbildung): In absoluten Ausnahmefällen gestatten wir Ihnen, diesen zu schließen, obwohl er normalerweise ausschließlich dazu bestimmt ist, den Austausch des Zählers zu ermöglichen.