Wasserdruck und -durchsatz: Hierfür ist die SWDE verantwortlich

Chapô

Das Wassergesetzbuch sieht vor, dass wir unter normalen Betriebsbedingungen des Wassernetzes einen Durchsatz von mind. 300 l/Std. gewährleisten. Darüber hinaus müssen wir am Zähler (außer bei Abweichungen und in bestimmten Ausnahmefällen) einen statischen Druck von 2 bis 10 bar aufrechterhalten.

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Was ist bei geringem Wasserdurchsatz oder einem Druckproblem zu tun?

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Falls Sie der Ansicht sind, dass die Vorgaben des Wassergesetzbuchs nicht eingehalten werden, so können Sie Kontakt mit uns aufnehmen und eine Überprüfung des Wasserdurchsatzes und des Wasserdrucks verlangen.

Bei einem Durchsatz- oder Druckproblem fließt das Wasser nicht wie gewohnt aus Ihrem Hahn. Hier erklären wir, welcher Unterschied zwischen Durchsatz und Druck besteht und wie Sie das Problem in den Griff bekommen.


Durchsatz oder Druck: Worin besteht der Unterschied?

Der Durchsatz bezeichnet die Wassermenge (ausgedrückt in Litern oder Kubikmetern), die in einer bestimmten Zeit (z. B. Sekunden oder Minuten) durch den Hahn fließt. Je länger es dauert, den Behälter zu füllen, desto geringer ist der Durchsatz. 

Um ihn zu ermitteln, muss man die Zeit berechnen, die zum Befüllen eines Behälters (Waschbecken, Eimer usw.) nötig ist. Beispielsweise entspricht der im Wassergesetz vorgesehene Mindestdurchsatz von 300 l/Std. unter normalen Betriebsbedingungen des Wassernetzes dem Befüllen eines 10-Liter-Eimers in zwei Minuten.  

Druck ist die Kraft, die das Wasser auf eine Oberfläche ausübt. Er wird in bar oder kgf/cm² gemessen. 

Um den Druck zu ermitteln, versuchen Sie, den Wasserfluss anzuhalten, indem Sie den Ausgang des Wasserhahns mit Ihrem Daumen zuhalten. Je leichter dies ist, desto niedriger ist der Druck.
 

Was tun bei geringem Durchsatz?

Sie müssen den Zustand Ihrer Installation kontrollieren.

  • Bauen Sie die Siebe der Wasserhähne aus. Wenn sie mit Kalkpartikeln verschmutzt sind, legen Sie sie zum Reinigen in eine Schale mit Essig und spülen Sie sie anschließend ab.
  • Vergewissern Sie sich, dass der Absperrhahn vollständig geöffnet ist.
  • Prüfen Sie, ob auch die Absperrventile gänzlich geöffnet und nicht von Kalk verstopft sind (ein Ausbau ist hierzu nicht nötig: Es genügt, sie einige Male auf- und zuzudrehen).

 

Schéma d'une installation

Was tun bei niedrigem Druck?

Bei einem Absinken des Wasserdrucks müssen Sie sich vergewissern, dass der (bei privaten Hausinstallationen nicht zwingend erforderliche) Druckminderer einwandfrei funktioniert.