Wasserqualität

 

Leitungswasser muss nicht weniger als 48 Qualitätskriterien erfüllen. Sie werden von der Europäischen Union festgelegt, meist auf der Grundlage von Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). 

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Das milchige Aussehen wird vom Auftreten feiner Luftblasen im Wasser verursacht. Im Gegensatz zu dem, was viele Menschen denken, liegt das nicht am Kalk.

Unter bestimmten Umständen können sich sehr feine Luftblasen im Wasser bilden, ähnlich wie beim Entkorken einer Champagnerflasche. Das Spiel des Lichts verleiht ihm dann dieses typische milchige Aussehen.

In weniger als einer Minute steigen die Luftblasen zur Oberfläche auf und verschwinden. Das Wasser wird dann wieder vollkommen klar. Dieses Phänomen beeinträchtigt die Wasserqualität absolut nicht.

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Fluorsalze schützen unsere Zähne, weil sie den Zahnschmelz härter machen. Aber zu viel Fluor wirkt sich negativ aus. Es kann das Auftreten schwarze Flecken auf den Zähnen hervorrufen. Bei zu hohen Dosen können Verformungen von Zähnen und des Skeletts auftreten.

Die Fluor-Tagesdosis unterscheidet sich von einer Person zur anderen beträchtlich. Fluor im Leitungswasser kann ein Risiko der Überdosierung nach sich ziehen, und zwar umso mehr, weil dieser Fluortyp eine andere Form hat als in anderen Lebensmitteln, die von unserem Organismus noch besser aufgenommen werden kann.

Asbest ist gefährlich beim Einatmen – nicht weil es giftig ist, sondern weil sich bestimmte Fasern in der Lunge festsetzen und dort das Gewebe schädigen können. Es besteht auch ein Risiko für unsere Mitarbeiter, die geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen müssen, wenn Sie an Leitungen aus Asbestzement arbeiten müssen.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) muss man sich keine Sorgen über Trinkwasser machen, das durch diese Leitungen fließt. Das Wasser wird getrunken und nicht eingeatmet.

Sie möchten Ihr Haus mit einer Regenwasserzisterne ausrüsten? Bitte beachten Sie, dass dabei Auflagen zu beachten sind, die Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten, zum Beispiel die vollständige Trennung zwischen dem Trinkwassernetz und dem Netz, das aus Ihrer Zisterne gespeist wird. Es geht schließlich um Ihre Gesundheit und die unserer anderen Kunden. 

Unabhängig von seiner Herkunft (unterirdisch oder an der Oberfläche) muss aus der Natur gewonnenes Wasser im Allgemeinen behandelt werden, bevor es verteilt wird, wenn auch manchmal nur geringfügig und rein vorbeugend.

Die Société wallonne des eaux sucht bevorzugt nach Wasserressourcen, die von Haus aus die bestmögliche Qualität besitzen, um die Kosten für die Behandlung zu beschränken.

Ja, das Leitungswasser eignet sich für die meisten Aquariumsfische. Bei Arten, die ein sehr weiches Wasser benötigen, sind allerdings einige Vorkehrungen zu treffen. In diesem Fall genügt es, destilliertes Wasser zum Leitungswasser hinzuzufügen. Aquaristikfachgeschäfte bieten Prüfsets für die Wasserhärte an.

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Das von der Société wallonne des eaux verteilte Wasser ist problemlos trinkbar. Es ist also nicht erforderlich, auf Filtersysteme zurückzugreifen, um seine „Qualität“ zu verbessern. Beim Auftreten anormaler Erscheinungen oder bei dauerhafter Trübung des Leitungswassers wenden Sie sich bitte an uns (+ Link zu 8.0.0).

Der Einbau von Filtern ist im Allgemeinen überflüssig – umso mehr als ihr Kauf und ihr regelmäßiger Austausch letztlich ziemlich kostspielig sind.  Darüber hinaus sind die in der Werbung versprochenen Verbesserungen oftmals nur geringfügig und vorübergehend.

Wenn Sie mehr über dieses Thema wissen wollen, lesen Sie bitte das von Belgaqua herausgegebene Livre bleu“. 

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Das ist nicht ratsam, denn Wasser, das die ganze Nacht über in der Leitung gestanden hat, kann bestimmte Elemente aus der Wand der Rohrleitung lösen. Sollte Ihre Wohnung noch Bleileitungen besitzen, kann das gesundheitsschädlich sein. Neue Leitungen dagegen können dem Wasser einen unangenehmen Geschmack verleihen. Hüten Sie sich auch vor Resten von warmem Wasser in Mischbatterien. Es ist nicht gewährleistet, das sie trinkbar sind.

Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, sollten Sie das erste Wasser am Morgen nicht trinken, sondern für andere Dinge verwenden: Körperpflege, Gießwasser für Pflanzen usw. Für den Frühstückskaffee oder -tee können Sie schon am Vorabend, wenn die Leitungen gut durchgespült sind, eine oder mehrere Karaffen mit Wasser füllen. So verschwenden Sie kein Wasser.

Lieber nicht! Wasser aus einem privaten Brunnen kann einwandfrei aussehen und sogar gut schmecken und trotzdem zum Trinken oder Kochen ungeeignet sein, weil es kontaminiert ist.

Die SWDE gewinnt ihr Wasser manchmal aus mehr als 200 Metern Tiefe. Das Verschmutzungsrisiko des Wassers ist umso größer, je geringer die Tiefe des Brunnens ist. Pestizide, Nitrate und Bakterien können ganz einfach bis in diese Tiefe gelangen. Viele schädliche Substanzen haben weder Geschmack noch Farbe noch Geruch. Deshalb muss die Qualität des Wassers aus diesen Brunnen regelmäßig kontrolliert werden.

Wer Brunnenwasser nutzt, muss über eine Anlage verfügen, die vollkommen von den Installationen für Leitungswasser getrennt ist.

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Es ist nicht erforderlich, Trinkwasser für die Toilettenspülung oder das Gießen des Gartens zu verwenden. Manche städtebaulichen Vorschriften verlangen bei Neubauten sogar den Bau von Zisternen.

Allerdings ist Regenwasser nicht trinkbar und für die regelmäßige Körperhygiene (Baden, Duschen, Zähneputzen usw.) ist seine Qualität nicht zuverlässig genug.

Falls Sie vorhaben, bei sich eine Regenwasseranlage einzubauen, achten Sie unbedingt darauf, dass sie vollkommen und dauerhaft vom Trinkwassernetz getrennt ist, um eine Kontamination des Leitungswassers zu vermeiden.

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Die europäischen Normen, die den Pestizidgehalt im Leitungswasser vorschreiben (und die in Belgien angewendet werden), sind deutlich strenger als die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation. In der Wallonie ist nur ein Anteil einer Substanz von 0,1 Millionstel Gramm (0,1 µg/l) pro Liter Wasser zulässig und ein Anteil von 0,5 Millionstel Gramm (0,5 µg/l) von allen Substanzen zusammen.

Angesichts des Verzehrs diverser anderer alltäglicher Lebensmittel ist der Anteil der Aufnahme von Pestiziden mit dem Leitungswasser winzig.

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Im Allgemeinen enthält Leitungswasser aus der Erde von Natur aus Kalk. Dringt es in den Boden ein, sickert es durch mehrere Bodenarten unterschiedlicher geologischer Art. Dabei reichert es sich mit mineralischen Salzen und Spurenelementen an, darunter Calciumcarbonat.

Im Wasser gelöster Kalk ist nicht gesundheitsschädlich. Im Gegenteil: Es versorgt den Menschen mit Calcium, das für sein Wachstum unerlässlich ist und ihn vor Kalkmangel schützt. Calcium und Magnesium spielen ebenfalls eine wichtige Rolle für das Verdauungs- und Harnsystem sowie für die Produktion bestimmter Hormone.

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Die Zusammensetzung von Wasser, das von Natur aus mit Metallen „geladen“ ist, kann ihm eine braune oder rote Farbe verleihen. Der Metallgehalt des Wassers kann auch von seinem Durchfluss durch die Rohrleitungen beeinflusst werden. Metallpartikel, die sich an der Innenseite der Rohrleitungen ablagern, können bei einer Erhöhung der Durchflussmenge mitgerissen werden und diese bräunliche oder rötliche Färbung verursachen.

Dieses Wasser ist nicht gesundheitsschädlich, aber es kann einige Unannehmlichkeiten verursachen, zum Beispiel Flecken auf der Wäsche. Damit sie wieder verschwinden, waschen Sie die fleckigen Kleidungsstücke sofort noch einmal.

Unsere Tipps, um diese Wasserverfärbung loszuwerden:

  • Lassen Sie das Wasser einige Augenblicke abfließen.
  • Waren Sie längere Zeit weg, sollten Sie das Wasser, das in den Leitungen im Haus gestanden hat, ablaufen lassen, bevor Sie es trinken.
  • Wenn sich diese Erscheinung häufig wiederholt, sollten Sie prüfen, ob diese Verfärbung auch an dem Wasserhahn auftritt, der sich gleich hinter Ihrem Wasserzähler befindet. Sollte das der Fall sein, wenden Sie sich bitte an uns

Je mehr Calcium und Magnesium Wasser enthält, desto „härter“ ist es. Dagegen bezeichnet man ein kalkarmes Wasser als „weich“. Weiches Wasser mit einem niedrigen pH-Wert wird zu einem aggressiven Wasser.

Aggressives Wasser fördert die Zersetzung der Rohrleitungen, denn es zerstört die dünne schützende Schicht, die sich im Laufe der Jahre auf der Innenwand der Rohre gebildet hat. Das Metall liegt dadurch frei und Korrosion kann auftreten. Handelt es sich um Eisen- oder Stahlrohre, kann sich Rost bilden. Die Schädigung von Bleirohren bringt sogar Gesundheitsrisiken mit sich.

Die Société wallonne des eaux achtet darauf, ein nicht aggressives Wasser zu liefern, dessen Zusammensetzung sogar die Bildung einer dünnen Kalkschutzschicht in den Rohren fördern soll.

Die häufigsten Gründe für Korrosion in einer Hausinstallation sind

  • die Verwendung von Materialien schlechter Qualität,
  • eine falsche Kombination verschiedener Metalle,
  • eine schlechte thermische Ausgewogenheit der Leitungen des Warmwasserkreislaufs,
  • die schlecht abgestimmte Verwendung von Wasserenthärtern,
  • Ablagerungen in den Rohrleitungen,
  • Luft in den Rohrleitungen,
  • schlechte Verlegung oder Verwendung von Rohren mit ungenügendem Durchmesser (Korrosion durch Erosion),
  • Streuströme.

Allen diesen Problemen kann im Rahmen der Installation vorgebeugt werden. Wenden Sie sich deshalb an einen Fachmann.

Als Warmwasser wird Wasser bezeichnet, das aus einem Wassererhitzer (Boiler) oder einem mit einer Zentralheizung kombinieten Heißwasserbereiter stammt. Dieses Wasser besitzt nicht mehr die Qualität von Trinkwasser, auch wenn es später wieder abgekühlt wird. Die Erwärmung verursacht mehrere Veränderungen.

Bestimmte Bakterien profitieren von der für ihre Vermehrung günstigen Temperatur, vor allem in den Teilen des Kreislaufs, wo das Wasser eher warm als richtig heiß ist. Außerdem beschleunigt warmes Wasser die Korrosion.  Es löst bestimmte Substanzen einfacher aus den Rohren und kann deshalb deutlich mehr Kupfer, Eisen, Nickel, Zink oder Blei enthalten als kaltes Wasser.

Verwenden Sie also immer Wasser aus dem Kaltwasserhahn zum Trinken, Kochen und sogar zur Zubereitung warmer Getränke. Wenn die Küche über eine Mischbatterie verfügt, sollten Sie darauf achten, dass sie sich in der Stellung „kaltes Wasser“ befindet. Sie sollten auch etwas Wasser ablaufen lassen, um stehendes Wasser aus der Mischbatterie zu entfernen!

Eine wirksame Desinfizierung des Leitungswassers ist absolut notwendig, um zu verhindern, dass sich Infektionskrankheiten, die sogar tödlich verlaufen können, wieder verbreiten. Chlorzugaben zum Wasser in sehr geringer, die Gesundheit nicht gefährdender Menge vermeiden seine Kontamination durch pathogene Viren oder Bakterien auf seinem Weg vom Ort der Gewinnung bis zu Ihrem Wasserhahn.

Ein Liter Leitungswasser darf höchstens ein Viertel Milligramm Chlor enthalten.

Da Chlor an der freien Luft verdampft, nicht jedoch in den Leitungen, verschwindet sein unangenehmer Geschmack beim Austritt aus dem Wasserhahn sehr schnell, wenn Sie das Wasser eine Weile in einer offenen Karaffe stehen lassen.

Es handelt sich meist um eine vorbeugende Maßnahme, um Ihnen unter allen Umständen Trinkwasser guter Qualität zu liefern. Die Partikel, die sich eventuell am Boden oder an den Wänden der Leitungen abgesetzt haben, müssen entfernt werden. Wasser, das zu lange steht (vor allem am Ende des Netzes), muss ausreichend erneuert werden.

Versuchen Sie in erster Linie festzustellen, woher dieser „muffige“ oder moderige Geruch stammt. Entweder liegt es am öffentlichen Wassernetz oder an den Leitungen im Haus. Um Näheres zu erfahren, entnehmen Sie das Wasser unmittelbar nach dem Zähler am Absperrhahn. Wenn dieser schlechte Geschmack schon am Zähler auftritt, wenden Sie sich an uns.

Weist das Wasser bei der Ankunft im Haus keinen anormalen Geschmack auf, liegt es an der Hausinstallation. In diesem Fall könnte eine Spülung dieser Leitungen das Problem beheben.

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Die Wasserqualität muss den gesetzlichen Normen für die Trinkbarkeit entsprechen. Diese Qualität wird zwar streng kontrolliert, es kann jedoch immer ein Problem auftreten.

Wenden Sie sich im Zweifelsfall an uns. Ihrer Beschwerde wird immer aufmerksam nachgegangen. Nötigenfalls schicken wir einen Techniker für eine gründlichere Untersuchung zu Ihnen. Er nimmt eventuell Wasserproben. Das Ergebnis der Laboranalyse entscheidet über eventuelle korrigierende Maßnahmen, die zu nehmen sind, damit alles wieder vorschriftsmäßig ist.

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In den meisten Fällen betätigen Sie zuerst die WC-Spülung. Lassen Sie dann drei Liter Wasser aus jedem Wasserhahn laufen. Am besten öffnen Sie mehrere Wasserhähne gleichzeitig. Danach sollten Sie auch die Siebe der Wasserhähne reinigen. Spülen Sie die Leitungen, bis das Wasser überall klar fließt.

Nach einer Unterbrechung der Wasserversorgung können die Leitungen viel Luft enthalten. Das Aufdrehen eines Wasserhahns kann zu einem Druckstoß führen. Um Schäden an den Hausinstallationen zu vermeiden, ist es ratsam, zuerst vorsichtig den Kaltwasserhahn zu öffnen, der sich gleich hinter dem Zähler befindet. 

Die Zusammensetzung des Wassers schwankt in Abhängigkeit vom Zeitpunkt und vom Ort der Gewinnung, von dem es stammt. Möglicherweise ist das Wasser, das aus Ihrem Wasserhahn kommt, eine Mischung von Wasser unterschiedlicher Herkunft. Seine Zusammensetzung kann also auch von der Menge des Wassers aus den einzelnen Entnahmestellen abhängen. Unabhängig von diesen Schwankungen erfüllt das Leitungswasser jedoch immer die gesetzlichen Vorgaben.

Sehen Sie in der Übersichtstabelle Ihrer Gemeinde nach, um Näheres über die Qualität Ihres Wassers zu erfahren.

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Leitungswasser kann getrunken werden. Trotzdem sollten Sie das Wasser am Morgen oder nach einer längeren Abwesenheit einige Augenblicke laufen lassen, um kein Wasser zu trinken, das in den Rohren gestanden hat. Füllen Sie eine Karaffe und stellen Sie sie in den Kühlschrank, damit das Wasser schön kühl wird. Sollte es nach Chlor riechen, dann lassen sie es einige Minuten stehen. Das Chlor verdampft.

Mehr erfahren Sie auf unseren Seiten "Wasser und Ihre Gesundheit“ 

Leitungswasser ist Trinkwasser, das den Kunden über ein Rohrleitungsnetz geliefert wird. Je nach Herkunft unterscheidet man unterirdisches Wasser und Oberflächenwasser. Unterirdisches Wasser stammt aus dem Eindringen von Regenwasser in den Boden. Es wird auf unterschiedliche Weise gewonnen:

  • Aus Quellen
  • Durch Drainagetunnel
  • Durch Brunnenbohrung bis zur wasserführenden Schicht
  • Durch das Auspumpen alter Steinbrüche, in denen sich Wasser angesammelt hat

Das Oberflächenwasser wird aus Flüssen, Kanälen, Bächen, Seen, Sparbecken und Stauseen gewonnen.