Woher kommt Ihr Wasser?

 

Das von der SWDE gewonnene Trinkwasser stammt hauptsächlich aus grundwasserführenden Schichten. Das aus Steinbrüchen und Stauseen gepumpte Wasser wird ebenfalls genutzt, um die Bevölkerung zu versorgen.

Wasser aus dem Untergrund

eau souterraine

Das meiste des von der SWDE gewonnenen Trinkwassers stammt hauptsächlich aus grundwasserführenden Schichten. Sie stellen einen der Schätze im wallonischen Boden dar, der ihre Bildung besonders begünstigt.

Grundwasser stammt aus dem Eindringen von Regenwasser in den Boden. Aufgrund der Gravität versickert es in den Poren, mikroskopisch kleinen und etwas größeren Rissen im Gestein, befeuchtet immer tiefere Schichten, bis es zu einer undurchlässigen Schicht kommt. Dort sammelt es sich an, füllt die kleinsten Leerräume, sättigt den Untergrund mit Wasser und bildet so einen unterirdischen Wasserspeicher namens Grundwasserraum oder wasserführende Schicht. Die Grundwasserschicht verläuft im Untergrund über der undurchlässigen Schicht und folgt dem natürlichen Gefälle manchmal über Dutzende oder sogar Hunderte von Kilometern, bevor das Wasser wieder ans Tageslicht gelangt und eine Quelle oder einen Wasserlauf speist.

Beim Versickern im Boden durchquert das Wasser mehrere Boden- und Gesteinsschichten, die es auf natürliche Weise von Verschmutzungen befreit, ausgenommen einige Schadstoffe wie Nitrate, Pestizide oder Kohlenwasserstoffe.

Oberflächenwasser

Station de traitement de Eupen et barrage de la Vesdre

Das von der SWDE gewonnene Oberflächenwasser stammt im Wesentlichen aus vier großen Talsperren/Stauseen in der Wallonie, der Gileppe-Talsperre (in Verviers), der Wesertalsperre (in Eupen), der Nisramont-Talsperre (in Nadrin) und der Talsperre des Ry de Rome (in Couvin).

Um die aus den vor allem in Hennegau geschwächten wasserführenden Schichten geförderten Mengen zu beschränken, hat die SWDE auch begonnen, das Wasser aus Wasserhaltungen (unterirdisches nachsickerndes Wasser) mehrerer Steinbrüche im Hennegau zu nutzen. Diese Verwendung neuer Vorkommen hat zum Ziel, die Entnahmen durch eine durchdachte Nutzung des vorhandenen Potenzials zu nutzen.

Mehr Grund- oder Oberflächenwasser?

Das von der SWDE gewonnene Trinkwasser stammt hauptsächlich aus grundwasserführenden Schichten (75–80 %). Der Rest des Wasser wird aus dem Oberflächenwasser entnommen. Es ist der natürlichen und der vom Menschen verursachten Verschmutzung ausgesetzt. Es benötigt daher verschiedene mehr oder weniger komplexe Behandlungen, um es trinkbar zu machen. Sie sind die Aufgabe der Wasseraufbereitungsanlagen[1] , die sich bei den vier Talsperren oder den Entnahmestellen des Wassers aus Steinbrüchen befinden.

 

les prises d'eaux souterraines