GrundwasserDie Wassergewinnung aus Grundwasser Der wallonische Boden eignet sich besonders für die Bildung von wasserführenden Schichten. Diese werden ganz natürlich aufgrund ihrer Verfügbarkeit und ihrer im Vergleich zu Oberflächenwasser besseren chemischen Eigenschaften genutzt. In der Wallonie gibt es drei verschiedene solcher Schichten: Die Grundwasserentnahme für die gesamte Wallonische Region beträgt 400.000.000 m³, von denen der größte Teil, nämlich 320.000.000 m³ (80 %) für Trinkwasser verwendet wird. Die WWG entnimmt durchschnittlich 97.000.000 m³ Grundwasser, einschließlich 11.600.000 m³ in gesamthänderischer Verwaltung mit der VMW (Vlaamse Maatschappij voor Watervoorziening). 2003 erfolgten die Hauptentnahmen der WWG aus den folgenden geologischen Formationen (in Millionen m³/Jahr):
Der Rest (22.000.000 m³) wird Grundwasserleitern mit geringerer Ausdehnung entnommen, die keine nennenswerte Wassergewinnung möglich machen. Das Grundwasser ist im Allgemeinen von hervorragender Qualität und kann so wie es ist weitergeleitet werden. Vorsichtshalber wird jedoch ein Desinfektionsmittel auf Chlorbasis hinzugefügt, um damit einer Verunreinigung, die eventuell im Versorgungsnetz verursacht würde, entgegenzuwirken. Manchmal hat das Grundwasser einen zu hohen Eisen- bzw. Mangangehalt. In diesem Fall wird es behandelt. |